Angebote zu "Nationalsozialisten" (7 Treffer)

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Rundgang durch das jüdische Frankenthal
11,30 € *
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Bis zum Jahre 1933 fiel in der Stadt Frankenthal (Pfalz) fast nicht auf, wer Christ und wer Jude war, lediglich, wenn an Sonntagen der Christ den Gottesdienst in seiner Kirche besuchte und der Jude zur Synagoge ging. Dies änderte sich mit der Machtergreifung der Nationalsozialisten im Jahre 1933. Nun begannen die Demütigungen und Diskriminierungen, der Boykott der jüdischen Geschäfte und schließlich die Deportation von 39 Frankenthaler Juden am 22. Oktober 1940 in das Internierungslager Gurs. Damit war auch das Ende der Israelitischen Kultusgemeinde Frankenthal (Pfalz) gekommen.An die Bedeutung der Frankenthaler Juden für die Stadt Frankenthal (Pfalz) zu erinnern und dazu aufzurufen, sich gegen den Antisemitismus zur Wehr zu setzen, ist Sinn und Zweck dieses Buches.

Anbieter: buecher
Stand: 04.06.2020
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Reichsfrauenführerin  Gertrud Scholtz-Klink
59,00 € *
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Inhaltlich unveränderte Neuauflage. Gertrud Scholtz-Klink war von 1934 bis 1945 die ranghöchste Frau des Nazi-Regimes. Wenngleich mit geringer politischer Entscheidungsbefugnis aus ge stattet, unterlag ihr als Reichsfrauenführerin eine wesentliche Funktion: die Integration von Frauen in das nationalsozialistische System. Das vorliegende Buch fokussiert die Frage nach der vermeintlichen Harmlosigkeit, die das äus sere Bild einer sozial-karitativen Arbeit nationalsozialistischer Frauenorganisa tionen suggeriert. Zudem steht der Eklektizismus nationalsozialistischer Ideo logie im Zentrum der Arbeit. Scholtz-Klink agiert als Reichsfrauenführerein gegen drei ideologische Gefährdungen, die die Nationalsozialisten im Kontext der Frauenloyalität ausmachen mussten: sozialistische Ideen in Kreisen prole tarischer Frauen, Emanzipationsansprüche bürgerlicher Frauen und die christ liche Religionsbindung des Gros der Frauen. Sie blendet retrospektiv Terror, Tod und Vernichtung des Nationalsozialismus zugunsten seiner guten Seite aus. Im letzten Abschnitt wird Scholtz-Klink den rechtsextremen Akteurinnen der BRD gegenübergestellt. Auch diesen ist ein doppelter Umgang mit der ideologischen Konkurrenz eigen: linke und feministische Politikangebote wer den diffamiert und zugleich in spezifischen Ausschnitten kopiert. Das Buch richtet sich an alle, die sich mit weiblichem Rechtsextremismus beschäftigen.

Anbieter: Dodax
Stand: 04.06.2020
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Julius Ferdinand Wollf
24,95 € *
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Seine Spuren sind steingewordene Visionen. Aber in der Stadt, die seine große Liebe wurde, in Dresden, ist er heute nahezu vergessen. Ja, nahezu ausgelöscht. Julius Ferdinand Wollf, geboren 1871 in Koblenz, studierter Wirtschaftsfachmann, Theaterdramaturg und Autor und vor allem Herzblut-Journalist, kam 1903 von München aus ins damals ziemlich verschlafene Dresden. Er übernahm mit den Dresdner Neuesten Nachrichten die zu dieser Zeit auflagenstärkste Zeitung nicht nur der Elbestadt, sondern ganz Sachsens als Chefredakteur und Herausgeber. Er machte sie zu einem Fenster in die Literaturwelt und in die Politik, holte große Köpfe an sein Blatt und blies jede Menge frischen Wind in die angestaubte Gedankenwelt Dresdens zwischen Adel und behäbigem Bildungsbürgertum. Wollfs Liste an persönlichen Freunden und die Namen seines geradezu europaweiten Netzwerks lesen sich wie das "Who is who" aus Politik, Wirtschaft und vor allem Kunst und Literatur der ersten drei Jahrzehnte des 20. Jahrhunderts. Vom Literaturnobelpreisträger Hauptmann über Deutschlands Außenminister Stresemann bis hin zu Dresdens legendärem Mundwasser-König Lingner, dessen Freund und damals einziger Biograf Wollf wurde, dessen Idee eines Deutschen Hygiene-Museums er mit Herzblut und dank all seiner Kontakte half, Realität werden zu lassen. Wollf stieg zudem rasant zur Nummer zwei der deutschen Verlegerschaft auf, war ein an Universitäten und in zahllosen Verbänden gefragter Referent und Akteur. Auch im Staatsschauspiel Dresden hinterließ Wollf deutliche Spuren. Er nahm aufgrund seiner guten Kontakte nicht nur Einfluss auf den Spielplan und auf personelle Entscheidungen - so lotste er beispielsweise seinen Vetter Karl Wollf auf den Posten des Ersten Dramaturgen -, sondern stand kraft seiner auflagenstarken und zumindest in der sächsischen Hauptstadt Dresden einflussreichen Zeitung hinter progressiven und mutigen Stücken, Autoren bzw. Entscheidern. Hier legte sich Wollf auch gern mal mit den politisch Mächtigen an. Wie auch in seiner Position in der deutschen Verlegerschaft.1933 wurde er von den Nationalsozialisten brutal ins Aus gedrängt. Als in eine streng jüdisch gläubige Familie Hineingeborener, später zum evangelischen Glauben konvertierter Christ, trafen Wollf all die unsagbaren Unmenschlichkeiten, mit denen die Nationalsozialisten Juden quälten. Auch er bekam Berufsverbot, durfte nicht mehr in sein geliebtes Theater und wurde zum Aussätzigen erklärt. Und schon zu dieser Zeit wurde er tatsächlich ausgelöscht. Sein Name, der Mensch Wollf, sollte vergessen werden. Ein perfides Ansinnen der Nationalsozialisten, obendrein ein bis heute leider traurig erfolgreiches. 1942 - Tage vor der Deportation ins Vernichtungslager - nahmen sich Julius Ferdinand Wollf und seine Frau Johanna in Dresden das Leben.In diesem dank aufwändiger Recherchen, mannigfaltiger Funde und vieler erfolgreich verfolgter Spuren so facettenreich gewordenen Buch bricht sich das Licht der Geschichte Dresdens, aber auch das der sich kreuzenden Lebenswege einzelner Zeitgenossen wie in einem Kaleidoskop im Leben nur einer einzigen Person: Julius Ferdinand Wollf. Diese umfangreiche Biografie wird den "Ausgelöschten" nun zurückholen. Und ein spannendes wie auch trauriges Stück Dresdner Stadtgeschichte.

Anbieter: Dodax
Stand: 04.06.2020
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Fritz Valentin
19,90 € *
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Das Leben des außergewöhnlichen Hamburger Richters Fritz Valentin spiegelt die Geschichte des 20. Jahrhunderts.Fritz Valentin war vieles: Im Sinne der NS-Rassenvorstellungen Jude, aus eigener tiefer Überzeugung Christ, deutscher Patriot und aus seiner Heimat verjagter Flüchtling, gewissenhafter und leidenschaftlicher Richter.Ursula Büttner zeichnet das bewegte Leben des Hamburgers im Detail nach: Mit 16 zog Valentin als Freiwilliger in den Ersten Weltkrieg und verbrachte fast den ganzen Krieg an der Front. Berufseinstieg und Familiengründung fielen in die Zeit der schwersten Inflationskrise. Der Sieg der Nationalsozialisten und sein Protest gegen den Antisemitismus warfen Valentin jäh aus der Bahn. Im August 1939 floh er mit seiner Familie nach England und kehrte als einer der Ersten im Februar 1946 nach Hamburg zurück, um beim Wiederaufbau einer gerechten, humanen Ordnung zu helfen. Als Richter bekam er es mit allen Problemen der Nachkriegszeit zu tun: Er urteilte über NS-Verbrecher und kleine Gelegenheitstäter, führte von 1957 bis 1960 den bis dahin längsten Wirtschaftsprozess, und er schrieb durch seine klare Ablehnung der Strafverfolgung von Homosexuellen 1951 Rechtsgeschichte.

Anbieter: Dodax
Stand: 04.06.2020
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Das Naemi-Wilke-Stift in Guben
46,90 CHF *
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Mit der Stiftung eines Kinderkrankenhauses zum Gedenken an seine im Alter von 14 Jahren verstorbene Tochter Naemi schuf der Gubener Hutfabrikant Friedrich Wilke im Jahr 1878 die Grundlage für eine bemerkenswerte Entwicklung. Weitere grosszügige Stiftungen Wilkes ermöglichten der Einrichtung, ihren Aufgabenbereich um die Pflege und Betreuung behinderter Menschen zu erweitern. Der aktive Christ Wilke überschrieb seine Privatstiftung 1888 an die altlutherische Kirche in Preussen, die später ein Diakonissenmutterhaus einrichtete. Von den Schwestern des Naemi-Wilke-Stifts wurden zahlreiche Zweigstellen medizinischer, sozialer und pädagogischer Art inner- und ausserhalb Brandenburgs betreut. In der NS-Zeit war das Stift von der Euthanasie der Nationalsozialisten gegenüber behinderten Menschen betroffen. Nach 1945 in die medizinischeVersorgung des Kreises Guben eingebunden, gelang es der Anstalt trotz des atheistischen Umfeldes in der DDR, ihren Charakter als Ort christlicher Nächstenliebe zu bewahren.

Anbieter: Orell Fuessli CH
Stand: 04.06.2020
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Das Naemi-Wilke-Stift in Guben
26,80 € *
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Mit der Stiftung eines Kinderkrankenhauses zum Gedenken an seine im Alter von 14 Jahren verstorbene Tochter Naemi schuf der Gubener Hutfabrikant Friedrich Wilke im Jahr 1878 die Grundlage für eine bemerkenswerte Entwicklung. Weitere großzügige Stiftungen Wilkes ermöglichten der Einrichtung, ihren Aufgabenbereich um die Pflege und Betreuung behinderter Menschen zu erweitern. Der aktive Christ Wilke überschrieb seine Privatstiftung 1888 an die altlutherische Kirche in Preußen, die später ein Diakonissenmutterhaus einrichtete. Von den Schwestern des Naemi-Wilke-Stifts wurden zahlreiche Zweigstellen medizinischer, sozialer und pädagogischer Art inner- und außerhalb Brandenburgs betreut. In der NS-Zeit war das Stift von der Euthanasie der Nationalsozialisten gegenüber behinderten Menschen betroffen. Nach 1945 in die medizinischeVersorgung des Kreises Guben eingebunden, gelang es der Anstalt trotz des atheistischen Umfeldes in der DDR, ihren Charakter als Ort christlicher Nächstenliebe zu bewahren.

Anbieter: Thalia AT
Stand: 04.06.2020
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